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1. Januar 2000 |
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Attacken auf Ausländer in der
Silvesternacht. |
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Rathenow: *In Rathenow (Havelland)
wurde in der Neujahrsnacht ein Asylbewerber aus Pakistan bei einer
Schlägerei von fünf (rechtsextremistischen) Deutschen mit sechs
Pakistanern erheblich verletzt. Ein ausländerfeindlicher Hintergrund ist
nicht ausgeschlossen. Der 24 jährige Pakistaner wurde mit Verdacht auf
ein Schädel - Hirn - Trauma in Krankenhaus gebracht. Die Deutschen
flüchteten. (...) |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 3. Januar
2000 |
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Keine besonderen
Vorkommnisse |
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Rathenow: *(...)Vier Personen sind
auf dem Weg von einer Party zur nächsten . Der Weg führt durch die
Goethestraße, bekannt als gefährlicher Ort für alle, deren Outfit nicht
Arier - kompatibel ist. Hier ist auch einer der örtlichen Nazi -
Treffpunkte, die Kneipe "Kiste".
Die ist sogar Polizei bekannt, die in weiser Voraussicht ein großer Auto
samt Besatzung einige Meter weiter geparkt hat. Was eine Gruppe von 20
bis 25 jüngeren Nazis, die auf dem Gehweg rumlungern, aber keine
Kopfschmerzen bereitet. Die herannahenden Party - Hopper entdecken den
Mob und wechseln die Straßenseite. Direkt am Polizeiauto vorbei gehen
die ersten beiden, die anderen einige Meter hinterher.
Die Nazis bemerken nun ebenfalls, dass sich was bewegt. Im Sturmschritt
läuft die Hälfte der Fascho - Gang auf die Passanten zu. Denen wird die
Situation unangenehm, einer geht zurück zum Polizeiauto und bittet um
Hilfe. Tatsächlich fahren die Beamten ihr Auto behutsam zum Ort des
Geschehens.
Dort wird derweil zugeschlagen und getreten. Die anwesende Polizei macht
den Nazis aber keinen Ärger. Der Geschädigte ersucht die Beamten, doch
bitte eine Anzeige wegen Körperverletzung aufzunehmen. Praktisch auch,
dass die Schläger in aller Ruhe wenige Meter verweilen. Der war
beteiligt, der auch, und der dahinten sowieso: Notieren Sie sich doch
bitte die Personalien, Herr Einsatzleiter.
Doch der beurteilt die Situation anders. Statt hier irgendeine Anzeige
aufgeben zu wollen, sei es besser, das Provozieren zu unterlassen und
sich alsbald zu entfernen: Niemand könne schließlich garantieren, dass
die Schläger - Gruppe noch länger ruhig am Straßenrand stehe. |
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Jungle World, 12. Januar 2000 |
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8. Januar 2000 |
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Asylbewerber wurde geschlagen und
getreten |
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Rathenow: *Gegen 3.30 Uhr am
Sonnabend verließ ein Asylbewerber aus dem Tschad eine Gaststätte am
Birkenweg in Rathenow. Er wurde von fünf Personen verfolgt, die ihn mit
Fäusten schlugen und mehrfach mit Füßen traten. Der Asylbewerber erlitt
Verletzungen am Kopf und an den Beinen. Er musste ambulant behandelt
werden. Der Mann aus dem Tschad war bereits zuvor im Lokal von den fünf
Jugendlichen angepöbelt worden. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. |
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Brandenburger Wochenblatt, 12. Januar 2000 |
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9. Januar 2000 |
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Frau vor Gaststätte bedroht |
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Rathenow: *In der Goethestraße
wurde vor der Gaststätte “Kiste” eine Frau beschimpft und beleidigt.
Außerdem gedroht das (farbige) Kind zu töten. |
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Präventionslagebild des
kriminalgeographischen Raumes Rathenow/Premnitz, Mai 2000 |
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14. Januar 2000 |
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Schlägerei vor Diskothek |
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Rathenow: *Am Freitagabend kam es
vor einer Diskothek in der Berliner Straße in Rathenow zu einer
Schlägerei zwischen etwa zehn Personen. Eine halbe Stunde später
kam es am selben Ort erneut zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen
diesen Jugendlichen. Dabei erlitten ein 14 - Jähriger und ein 19 -
Jähriger leichte Verletzungen. Ein 16 - Jähriger wurde mit leichten
Kopfverletzungen in Krankenhaus eingeliefert. Er konnte wenig später das
Krankenhaus verlassen. Die Polizei konnte von mehreren Tatverdächtigen
die Namen feststellen. |
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Brandenburger Wochenblatt, 19. Januar 2000 |
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Bemerkung: Im Präventionslagebild des
kriminalgeographischen Raumes Rathenow/Premnitz (Mai 2000) heißt es hier
zu: Drei Übersiedler wurden auf dem Parkplatz des “Dance Houses” von
acht Rechtsextremisten angegriffen und geschlagen. |
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26. Januar 2000 |
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Nigerianer beschimpft |
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Premnitz: In den Havelpassagen wurde ein Nigerianer beschimpft. |
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Präventionslagebild des
kriminalgeographischen Raumes Rathenow/Premnitz, Mai 2000 |
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28. Januar
2000 |
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Auseinandersetzungen am Jugendclub |
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Premnitz: *Gegen 19.30 Uhr provozierten drei Rechtsextremisten am
Jugendclub in der Karl Liebknecht Straße, wo diese bereits Hausverbot
hatten. Nach einer verbalen Auseinandersetzung mit einem Clubgast kommt
es daraufhin zum Handgemenge. Hierbei schlägt ein Rechtsextremist dem
Gast eine Flasche über dem Kopf. Andere Clubgäste greifen schließlich
ein, vertreiben die Rechtsextremisten.
Eine Stunden verlangen dann zehn vermummte Rechtsextremisten Einlass am
Club, was ihnen aber verwehrt bleibt. |
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Eigene
Recherche |
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4. Februar
2000 |
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Drohung |
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Rathenow: *Nach dem Protestbrief von Asylbewerbern in Rathenow
(Havelland) haben Unbekannte mit einem Brandanschlag auf eines der
beiden Ausländerheime gedroht. Der anonyme Anruf ging, wie gestern
mitgeteilt wurde, am Freitagnachmittag bei der Leiterin des Heims im
Birkenweg ein. Ein Mann hatte angekündigt, er und seine Kumpels würden
in der Nacht zum Sonnabend das Heim "abfackeln". Dann legte der Anrufer
auf. Die Polizei hat daraufhin den Schutz der Asylbewerberheime massiv
verstärkt. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 8. Februar
2000 |
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Schlag auf den Hinterkopf |
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Premnitz: *Ein 17 Jähriger, augenscheinlich “links” orientiert, war
mit zwei Bekannten im Bereich der Friedensstraße unterwegs. Als er auf
eine 10 köpfige Gruppe von Rechtsextremisten traf, drehte er um. Die
Rechtsextremisten folgten, umstellten den Geschädigten und schlugen ihn
auf den Hinterkopf. |
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Präventionslagebild des
kriminalgeographischen Raumes Rathenow/Premnitz, Mai 2000 |
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5. Februar
2000 |
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Rechtsextremisten störten Party |
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Premnitz: *Gegen 22.30 Uhr störten mehrere Rechtsextremisten eine
Party in Premnitz Süd. Ein Partygast wurde von mehreren Personen
angegriffen und geschlagen. |
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Geschädigter, Märkische Allgemeine Zeitung, Gerichtsreport 16. November
2000 |
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9. Februar
2000 |
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Attacke und "Sieg Heil" - Rufe |
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Premnitz: *Ein 18 - jähriger Mann wurde am Mittwoch abend in der
Bergstraße von drei Männern angegriffen und durch Faustschläge leicht
verletzt. Einer der Angreifer rief beim Verlassen des Tatortes "Sieg
Heil". Noch am selben Abend konnten zwei 21 - jährige Premnitzer
ermittelt werden, die im Verdacht stehen, die Tat begangen zu haben.
Einer der beiden hat seine Beteiligung an dem Vorfall bereits
eingeräumt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 8. Februar
2000 |
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Angriff auf Autofahrer |
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Premnitz: *Am Nachmittag zogen zwei Rechtsextremisten einen
Jugendlichen beim Kaufhauskomplex “Dixi”aus dem Auto und schlugen auf
ihn ein. |
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Eigene
Recherche |
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11.
Februar 2000 |
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Asylbewerber geschlagen |
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Rathenow: Ein 26 jähriger pakistanischer Asylbewerber ist am
vergangenen Freitag von sechs bis acht Jugendlichen attackiert worden.
Nach Polizeiangaben wurde der Mann im Treppenaufgang eines Hauses in der
Friedrich Engels Straße von den Jugendlichen beschimpft und ins Gesicht
geschlagen. Der Asylbewerber blieb unverletzt.(...) |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 19/20.
Februar 2000 |
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12.
Februar 2000 |
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Angepöbelt |
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Premnitz: *Mehrere türkische und
ein afrikanischer Fußballspieler aus Berlin sind bei einem Hallenturnier
in Premnitz (Havelland) am Sonnabend von Zuschauern angepöbelt worden.
Das Team der "Reinickendorfer Füchse" reiste deshalb vorzeitig ab, wie
erst gestern bekannt wurde. Die Polizei erfuhr erst durch Presseberichte
von dem Zwischenfall. Der Veranstalter habe eine Meldung unterlassen,
weil aus seiner Sicht keine Gefahr für die Ausländer bestand und es zu
keinen weiteren Vorkommnissen kam. Rund 15 Jugendliche Zuschauer hatten
die ausländischen Kicker massiv beschimpft. Ein 19 jähriger mutmaßlicher
Beteiligter ist inzwischen festgenommen worden. Er hat die Pöbeleien
bestätigt, eine Mittäterschaft jedoch bestritten. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 17. Februar
2000 |
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14. Februar 2000 |
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Verdacht auf Volksverhetzung |
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Rathenow: *Zwei anonyme Schreiben,
in denen Asylbewerber verunglimpft werden, wurden von der Rathenower
Stadtverwaltung an die Polizei übergeben. Die Briefe waren am Montag im
Postausgang der Stadt gefunden worden. Zurzeit werden die Briefe auf den
Verdacht der Volksverhetzung geprüft. Die Ermittlungen in diesem Fall
hat die Staatsanwaltschaft Potsdam übernommen. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 17. Februar
2000 |
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15. Februar 2000 |
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Preju - Mitglied geschlagen |
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Premnitz: *Gegen 19.30 Uhr schlugen
und traten zwei Rechtsextremisten im Eingangsbereich des Jugendclubs in
der Karl Liebknecht Straße ein Mitglied des Jugendclubträgers PreJu
e.V.. |
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Eigene Recherche |
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20. Februar 2000 |
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Polizisten nahmen drei Störer fest |
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Rathenow: *Die Polizei war mit
einem Großaufgebot in Rathenow aktiv. In der Goethestraße und Große
Hagenstraße tummelten sich viele Einsatzkräfte von Polizei und
Bundesgrenzschutz.
Das Massenaufgebot hatte seinen Grund. Der Polizei war eine Feier
angemeldet worden, bei der sie mit Schwierigkeiten rechnete. Gefeiert
wurde von Personen, die dem rechten Spektrum zuzuordnen sind. Um
jegliche Störung zu verhindern, gingen die Beamten kein Risiko ein.
Wie sinnvoll diese Vorsicht war, zeigen die Ergebnisse dieser Nacht am
Wochenende. Drei Personen wurden vorläufig festgenommen. Zwei
Jugendliche wollten sich mit Gewalt einer Kontrolle entziehen, ein stark
angetrunkener Mann ging sogar mit einem Messer auf die Polizisten los.
Die Polizisten schickten den 32 - Jährigen mit 2,7 Promille in die
Ausnüchterungszelle. |
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Preußenspiegel, 23. Februar 2000 |
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22. Februar 2000 |
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Schmiererei in der Mittelstraße |
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Rathenow: *Unbekannte Täter haben
mit Neonfarbe fünf Hakenkreuze an die Wand eines Hauses in der
Mittelstraße geschmiert. Das wurde der Polizei am Dienstag gegen 14.30
Uhr telefonisch mitgeteilt. Der Eigentümer des Hauses beseitigt die
Schmierereien, die Kripo hat Ermittlungen aufgenommen. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 24. Februar
2000 |
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25. Februar 2000 |
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Schlägerei am Jugendclub |
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Premnitz: *(...)Ein Jugendlicher
aus der rechten Szene wollte sich mit Gewalt Zugang zum Premnitzer
Jugendclub verschaffen, obwohl er dort Hausverbot hat. Als Verstärkung
brachte er gleich 20 seiner Freunde mit, die sich eine Schlägerei mit
zwei Ordnern des Clubs und einem jungen Mann aus der dortigen linken
Szene lieferten. Die Polizei sei mit 15 Beamten in kurzer Zeit da
gewesen und habe damit einen möglichen "Stürmungsversuch" des Clubs
verhindert.(...) |
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Berliner Morgenpost, 28. Februar
2000 |
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Zeitraum 3. bis 7. März 2000 |
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Schultisch mit Hakenkreuz beschmiert |
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Premnitz: *Auf einem Schultisch in
der Gesamtschule, Bergstraße 15, Raum 18, wurde ein Hakenkreuz und der
Spruch "Eu - Runk" geschmiert. |
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Präventionslagebild des
kriminalgeographischen Raumes Rathenow/Premnitz, Mai 2000 |
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4. März 2000 |
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Nach Parole festgenommen |
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Rathenow: *Ein 25 Jähriger Mann hat am Sonnabend gegen 16.10 Uhr vor
dem Asylbewerberheim am Birkenweg dreimal die Parole "Ausländer raus!"
gerufen. Er stand offensichtlich unter Einfluss von Alkohol, kam von
einem Fußballspiel im Stadion Vogelgesang und war auf dem Weg zum
Bahnhof. Polizeibeamte nahmen den Mann vorläufig fest und er musste zur
Blutprobe. Nach Ausnüchterung und Vernehmung wurde er entlassen. In
diesem Fall haben die Zentralen Kriminalpolizeilichen Dienste des
Präsidiums Oranienburg die Ermittlungen aufgenommen. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 7. März
2000 |
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11. März
2000 |
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Hakenkreuz in Kofferraumklappe geritzt |
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Rathenow: *Unbekannte Täter ritzen in den Lack der Kofferraumklappe
des auf dem Parkplatz des City Centers abgestellten Pkw ein Hakenkreuz. |
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Präventionslagebild des
kriminalgeographischen Raumes Rathenow/Premnitz, Mai 2000 |
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15. März
2000 |
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"Hitlergruß" als Begrüßung |
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Rathenow: *Am Mittwoch wurde die Polizei durch einen Bürger
informiert, dass in der Baustraße in Rathenow ein Jugendlicher von einem
Gleichaltrigen mit einer Pistole bedroht wurde. Bei der Suche nach dem
Täter fand die Polizei beide Jugendliche. Die Ermittlungen ergaben, dass
es sich bei der Waffe um eine Schreckschusspistole gehandelt hat. Nach
den Schilderungen der Jugendlichen war der Vorgang eine
"Begrüßungszeremonie". Da der Pistolenbesitzer bei dieser
"Begrüßung" einen "Hitlergruß" machte, muss er nun mit gerichtlichen
Folgen rechnen. |
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BraWo, 19.
März 2000 |
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16. März
2000 |
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Hakenkreuze auf dem Spielplatz |
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Milow:
*Wie die Polizei gestern mitteilte, wurde sie am Donnerstag darüber
informiert, dass Unbekannte ein Klettergerüst auf dem Kita-Spielplatz in
der Milower Friedensstraße mit einem antisemitischen Spruch und zwei
Hakenkreuze beschmiert haben. Kita-Mitarbeiter beseitigten die
Schmierereien. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 19. März
2000 |
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17. März
2000 |
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Asylbewerber beleidigt |
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Rathenow:
*Wie die Polizei gestern informierte, wurden am Freitag Nachmittag in
der Milower Landstraße in Rathenow sieben Asylbewerber von vier
männlichen Personen aus einem Auto heraus beleidigt. Die vier Männer
hatten ausländerfeindliche Sprüche von sich gegeben. Anschließend
entfernten sie sich in unbekannte Richtung. Die Polizei ermittelt. |
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Parolen skandiert |
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Rathenow: *(...)Ein Auto mit
havelländischem Kennzeichen prescht auf den Extra-Parkplatz an der
Fehrbelliner Straße, und schon aus dem fahrenden Wagen werden dem
Beamten unverständliche Laute entgegengebellt.
Fünf kurz Geschorene, jeder mit einer Bierflasche ausgestattet, steigen
aus und grölen weiter, wobei die Parole "Ausländer raus" klar zu hören
ist. "Das alles und noch viel mehr", singen sie, "würd ich machen, wenn
ich Führer von Deutschland wär".(...) |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 21. März
2000 |
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18./19.
März 2000 |
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39-Jähriger mit Waffen-Arsenal entdeckt |
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Havelland:
*(...)Polizeibeamte hatten zu Mitternacht einen nahe Bamme abgestellten
Transporter entdeckt. Als schließlich der Besitzer auftauchte,
behauptete dieser Jäger zu sein. Die Polizisten sahen trotzdem nach und
fanden im Inneren Waffen, Seitengewehre, Totschläger sowie Hitler-Bilder
und CD´s. Der 39-Jährige wurde erst einmal festgenommen. (...) |
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Preußenspiegel, 22. März 2000 |
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21. März
2000 |
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Rechte randalierten in Rathenow gegen Antirassismus-Demonstration |
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Rathenow: *Nach der friedlich
verlaufenen Demonstration gegen Ausländerhass und Fremdenfeindlichkeit
am Dienstagabend in Rathenow (Havelland) wurden Demonstrationsteilnehmer
von etwa 70 rechtsgerichteten Jugendlichen mit Flaschen beworfen und vom
Märkischen Platz gedrängt. Verletzt wurde dabei niemand.
Eine schlimmere Auseinandersetzung konnte verhindert werden, weil die
Polizei mit 80 Beamten dazwischenging. Sie konnte indes nicht vereiteln,
dass hunderte Kerzen, die von Teilnehmern kurz vorher als Symbol für
Toleranz und Frieden auf dem Platz abgestellt worden waren, zertrampelt
wurden.
Die Polizei nahm insgesamt neun Personen vorübergehend in Gewahrsam.
Einer der Festgenommenen müsse mit einer Anzeige wegen des Verwendens
von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen rechnen.
Zuvor waren etwa 800 Personen dem Aufruf des örtlichen Aktionsbündnisses
gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gefolgt und hatten auf dem
Platz Kerzen entzündet. |
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Berliner Morgenpost, 23. März 2000 |
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22. März 2000 |
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Engländer verprügelt |
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Kleßen: *Ein 32-jähriger Engländer
ist am Mittwoch Abend von drei Männern attackiert und verletzt worden.
Der Mann war mit seiner 21-Jährigen deutschen Bekannten im Auto
unterwegs, als ein VW ihn stoppte. Drei Männer stiegen aus. Einer von
ihnen schlug mit einer Axt Front -und Seitenscheibe ein, dann wurde das
Opfer aus dem Wagen gezerrt und von den drei Tätern geschlagen. Wenig
später nahmen Polizeibeamte einen 29-jährlichen Tatverdächtigen aus
Kleßen fest. Bei der Durchsuchung seines Pkw wurde eine Axt
sichergestellt. Ein Alkoholtest brachte einen Wert von 1,23 Promille
zutage. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige und das
Opfer sich kannten und schon vorher mehrmals verbal aneinander geraten
waren. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 24. März
2000 |
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25. März 2000 |
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Rechte stürmten Club am See |
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Premnitz: *(...)Vier Jugendliche,
die nach Polizeiangaben der rechten Szene zuzuordnen sind, waren am
Samstag kurz vor Mitternacht in den Club gestürmt und hatten dort ohne
Vorwarnung begonnen, auf Jugendliche einzuschlagen. Die unmittelbar
herbeigerufenen Polizeikräfte nahmen drei der Täter sofort fest, ein
vierter wurde am frühen Morgen in seiner Wohnung gestellt. Die Täter
sind zwischen 18 und 19 Jahre alt, stammen aus Premnitz, Döberitz und
Pritzerbe und sind der Polizei bekannt.
Gegen sie wurden Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs, Körperverletzung und
schwerer Körperverletzung gestellt. Das Quartett befand sich gestern
nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Potsdam, noch in Rathenower
Polizeigewahrsam.(...) |
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Straftaten vereitelt |
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Rathenow: *(...)Vereitelt werden
konnte indes eine Straftat an der Rathenower Gaststätte Am Schwedendamm.
Am frühen Samstag Morgen hatten etwa 15 Personen der rechten Szene
versucht eine Tanzveranstaltung zu stören, an der sich auch Bewohner der
Rathenower Asylbewerberheime Birkenweg und Heidefeld beteiligten.
Polizeikräfte nahmen die Personalien der 15 Skinheads auf. Gegen sechs
Personen wurden Platzverweise ausgesprochen, die diese nach
Polizeiangaben auch befolgten.(...) |
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Polizeibeamten den Hitlergruß
gezeigt |
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Westhavelland: *(...) am frühen
Samstag Morgen wurde ein einschlägig bekannter Pritzerber von Polizisten
festgenommen. Der Mann hatte sich, nachdem der Wagen eines Freundes
kontrolliert worden war, vom Beifahrersitz erhoben und den Beamten den
Hitlergruß gezeigt. Daraufhin wurde er festgenommen. Der Alkoholtest
ergab einen Wert von 1,42 Promille. Der Täter muss sich auf Geheiß der
Staatsanwalts in einem beschleunigten Verfahren verantworten.(...) |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 28. März
2000 |
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29. März 2000 |
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Wieder Asylbewerber überfallen |
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Mögelin: *(...)Ein 22 Jahre alter
Mann aus Afghanistan und ein 20-jähriger Türke wurden am Mittwoch gegen
16.30 Uhr verletzt, als sie in einer Telefonzelle auf dem Platz der
Jugend in Mögelin plötzlich von einem deutschen Jugendlichen beschimpft
und mit dem Telefonhörer geschlagen wurden.
Der deutsche hatte zunächst vor der Telefonzelle gewartet und
ausländerfeindlichen Parolen gerufen. ein Bürger, der das
beobachtete, rief die Polizei.
Die Beamten nahmen den 16 Jahre alten Deutschen mit auf die Wache. Da er
Alkohol getrunken hatte, veranlassten die Polizeibeamten eine
Blutentnahme. Bei der Vernehmung räumte der 16 - Jährige nach Angaben
der Polizei ein, dass er eine ausländerfeindliche Grundeinstellung habe
und diese Grundeinstellung auch das Motiv für den Überfall gewesen sei.
Am Abend wurde der Jugendliche auf Weisung der Staatsanwaltschaft aus
dem Polizeigewahrsam entlassen und seinen Eltern übergeben. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 31. März
2000 |
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2. April 2000 |
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Koppelschloss mit Hakenkreuz |
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Bützer: *In der Nacht zum Sonntag
kam es gegen 2 Uhr vor einem Lokal im Uferweg in Bützer zu einer
Körperverletzung. Mehrere Personen war der Zutritt zum Lokal verwehrt
worden, da es bereits voll ausgelastet war. Daraufhin warfen die Täter
mit Bierflaschen um sich und schlugen auf den Einlassdienst ein. Bei
einer sofort eingeleiteten Fahndung wurden vier Personen gestellt. Als
Täter wurden ein 25 Jähriger und ein 21 Jähriger ermittelt. Letzterer
trug einen Ledergürtel mit einem Koppelschloss, auf dem sich ein
Hakenkreuz befand. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 4. April
2000 |
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3. April
2000 |
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Spielplatz beschmiert |
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Milow:
*Ein 13-jähriges Mädchen hat am Montag den Spielplatz an der Kita mit
einem Hakenkreuz und einer volksverhetzenden Parole beschmiert. Dem
Polizisten sagte die Täterin, sie habe die Tat aus Langeweile und
Geltungsbedürfnis begangen. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 5. April
2000 |
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Zeitraum
5. bis 6. April 2000 |
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Sitzbank mit Hakenkreuz beschmiert |
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Rathenow: *Ein jugendlicher Rechtsextremist beschmierte in der Zeit
vom 5. bis 6. April 2000 eine Sitzbank am Schwedendamm. Es wurde Anzeige
bei der Polizei erstattet. |
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Eigene
Recherche |
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7. April
2000 |
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Beleidigung |
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Premnitz: *Gegen 22.45 Uhr tauchten acht Rechtsextremisten vor dem
Jugendclub am See auf und Provozieren die Clubgäste. Gegen einen
Rechtsextremisten wird Anzeige wegen Beleidigung gestellt. |
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Eigene
Recherche |
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9. April
2000 |
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Weitere Gewalttat gegen Rathenower Asylbewerber |
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Rathenow: *Gegen 5.15 Uhr verließ am Sonntagmorgen ein Asylbewerber
die Diskothek in der Berliner Straße in Rathenow, um den Heimweg zum
Asylbewerberheim am Birkenweg anzutreten. In der Bahnhofsstraße kreuzte
eine fünfköpfige Gruppe seinen Weg (vier Männer, eine Frau). Man hätte
ihn aufgefordert, näher zu kommen. Das Tat er und plötzlich schlug ihm
einer der Männer mit der Faust ins Gesicht, woraufhin er zu Boden
stürzte.(...) |
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Brawo, 12.
April 2000 |
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14. April
2000 |
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Hitler-Gruß gezeigt |
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Rathenow: *Auf einen 15 Jährigen, der sich der Verwendung
verfassungsfeindlicher Symbole schuldig gemacht hat, wartet
wahrscheinlich ein beschleunigtes Verfahren vor dem Richter. Der
Jugendliche hatte am 14. April in der Großen Milower Straße in Rathenow
zwei vorbeifahrenden Polizeiautos den Hitler-Gruß gezeigt. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 18. April
2000 |
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19. April 2000 |
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Asylbewerber beleidigt |
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Rathenow: *Ein 24-jähriger
Asylbewerber aus Pakistan ist am Mittwoch Mittag auf dem
Bahnhofsvorplatz attackiert worden. Nach Polizeiangaben wurde der Mann
aus einer Telefonzelle gezogen und von vier Männern geschubst und
beleidigt. Als eine Passantin die Polizei verständigen wollte, flüchten
die Täter. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen laufen. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 22. April
2000 |
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30. April 2000 |
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Hakenkreuz in Pkw geritzt |
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Rathenow: *Ein in der Brandenburger
Straße abgestellter Pkw wurde in der Nacht zum Sonntag mit einem spitzen
Gegenstand zerkratzt. Unter anderem wurde auch Hakenkreuz auf das
Pkw-Dach eingebracht. |
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Eigene Recherche |
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6. Mai 2000 |
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Nach "Sieg Heil" verhaftet |
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Rathenow: *Am 6.Mai hörten
Polizeibeamte gegen 3.30 Uhr in der Berliner Straße in Rathenow "Sieg
Heil" - Rufe, die aus einer Gruppe von acht Jugendlichen heraus kamen.
Vier Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Nach den anderen vier
wird gefahndet. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 9. Mai
2000 |
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10. Mai 2000 |
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Verbotenes Symbol auf T-Shirt |
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Premnitz: *Wegen der Verwendung von
Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen wurde gegen einen
21-Jährigen am Mittwoch Abend von Polizeibeamten Anzeige erstattet. Der
Mann war mit einem schwarzen T-Shirt bekleidet, auf dessen Vorderseite
ein verbotenes weißes Keltenkreuz prangte. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 12. Mai
2000 |
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15. Mai 2000 |
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Männer demolierten sich gegenseitig
Autos |
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Rathenow: *Vier junge Männer haben sich am
Montagabend in Rathenow (Havelland) gegenseitig die Autos beschädigt.
Die Kontrahenten sollen sich nach Polizeiangaben der rechten
beziehungsweise linken Szene zugehörig fühlen. Begonnen hatte der
Streit, als ein 19-Jähriger und ein 24 -Jähriger die Windschutzscheibe
am Auto eines 23-Jährigen einschlugen. Als ein Bekannter diesem helfen
wollte, kam es zu einer Schlägerei. Gut eine Stunde später warf der
Geschädigte dann mit einem Stein die Windschutzscheibe des 19-Jährigen
ein. Letzterer wurde festgenommen. Laut Polizei waren er und sein
Komplize schon wegen des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen
bekannt. Der 23-Jährige fühle sich der linken Szene zugehörig, hieß es. |
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Berliner Zeitung, 17. Mai 2000 |
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4. Juli 2000 |
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"Sieg Heil" gegrölt |
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Milow: *"Sieg Heil" - Rufe und
"Heil Hitler" - Gegröle waren am frühen Dienstagmorgen auf dem Parkplatz
der Gaststätte Bootshaus zu hören. Gegen 4 Uhr hatte ein Zeuge die aus
einer Gruppe heraus skandierten Rufe vernommen und die Polizei
alarmiert. Am Ortseingang von Premnitz trafen die Beamten auf sechs 17
bis 29 Jahre alte Männer, die sich auf dem Milower Parkplatz aufgehalten
hatten. Die Kriminalpolizei leitete Ermittlungen wegen Verwendung von
Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 6. Juli
2000 |
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7. Juli 2000 |
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Auseinandersetzungen beim Hafenfest |
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Rathenow: *Gegen 22.30 Uhr kam es
während des Hafenfestes in der Bergstraße zu Übergriffen von
Rechtsextremisten auf linke Jugendliche. Die Tätlichkeiten begannen als
eine Gruppe von zehn Linksalternativen aus einer Gruppe von 30 Rechten
beschimpft wurde. Nach einem verbalen Schlagabtausch, kam es dann zu
Flaschen und Steinwürfen. Die Polizei schritt ein, sprach aber nur
Platzverweise für die zahlenmäßig kleinere Gruppe der Linken aus. |
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Eigene Recherche |
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10. Juli 2000 |
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Randalierer gestellt |
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Hohennauen: *Zwei Randalierer
wurden am Montagmorgen gegen 3.40 Uhr in der Pareyer Straße gestellt.
Einer von ihnen stand unter Alkoholeinfluss und trug eine Jacke mit
verfassungsfeindlichen Symbolen. Gegen ihn wurde Anzeige erstattet. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 12. Juli
2000 |
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15. Juli 2000 |
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Partygäste attackiert |
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Milow: *Durch Stockschläge und
Fußtritte verletzt wurden zwei Jugendliche am frühen Samstagmorgen. Die
beiden 17 - Jährigen feierten mit anderen Jugendlichen in einem Bungalow
am Bahnhofsweg, als gegen 4 Uhr plötzlich sieben (rechtsgerichtete)
Personen erschienen und die beiden Partygäste attackierten. Diese
mussten in der Rettungsstelle behandelt werden. Der Polizei gelang es,
drei Tatverdächtige festzunehmen und zu vernehmen. Die Ermittlungen
dauern an. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 17. Juli
2000 / Eigene Recherche |
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19. Juli 2000 |
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Sieg Heil Rufer ermittelt |
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Premnitz: *Ein 24-Jähriger, der am
Mittwoch Abend vor dem Premnitzer Jugendclub "Sieg Heil" gerufen hatte,
konnte wenig später von Polizeibeamten ermittelt werden. Gegen 22 Uhr
war die Polizei von einem Jugendlichen über den Vorfall informiert
worden. Sofort wurde eine Tatortbereichsfahndung eingeleitet, in deren
Zug der Tatverdächtige ermittelt werden konnte. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 21. Juli
2000 |
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29. Juli 2000 |
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Angriff in der Nacht |
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Premnitz: *Gegen 1.00 Uhr
attackierten mehrere Rechtsextremisten mehrere linksorientierte
Jugendliche in der Karl Marx Straße Ecke Bunsenstraße. Eine weibliche
Linke wurde dabei am Knie verletzt. |
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Eigene Recherche |
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12. August 2000 |
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Jung-Nazi aufgegriffen |
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Rathenow: *Weil er einem
Fernsehteam ein Shirt mit der Aufschrift "88" vor dem "Dance House"
präsentierte, wurde in der Nacht zum 12.08. ein 16 Jähriger von der
Polizei aufgegriffen. Die 8 steht für das "H" im Alphabet und kürzt
"Heil Hitler" ab. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 14. August
2000 |
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25. August 2000 |
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Brite beleidigt und attackiert |
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Rathenow: *Ein britischer
Staatsbürger asiatischer Herkunft ist am Freitag Abend von einem
21-jähren Rathenower beleidigt und durch einen Schlag ins Gesicht
verletzt worden.
Der freie Journalist hatte Polizeiangaben zufolge mit drei Asylbewerbern
aus dem Heim am Birkenweg eine Spielothek in der Bahnhofsstraße besucht.
Gegen 23 Uhr verließ die Gruppe die Spielhalle. Von einem benachbarten
Imbissstand rief der Rathenower Andreas S. den vier Männern die Worte
"Was sucht ihr Neger hier" hinterher. Daraufhin fotografierte der
Journalist den 21-Jährigen.
Dieser forderte dann die Herausgabe des Filmes. Es kam zu einem
Handgemenge, in dessen Verlauf der Brite durch einen Schlag ins Gesicht
verletzt wurde. Wenige Minuten später trafen Polizeibeamte am Tattort
ein und beendeten die Auseinandersetzung. (...) |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 28. August
2000 |
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Jugendliche bedroht und geschlagen |
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Premnitz: *Mehrere
linksalternativen Jugendliche wurden auf dem Festgelände des
Dachsbergfestes von Rechtsextremisten bedroht und geschlagen. |
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Alternative Jugend Premnitz |
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26. August 2000 |
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Wieder geschlagen |
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Premnitz: *Auch am zweiten Festtag
des Dachsbergfestes kam es wieder zu einer Körperverletzung zum Nachteil
eines linken Jugendlichen. Der Täter ist der rechtsextremen Szene
zuzuordnen. |
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Alternative Jugend Premnitz |
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4. September 2000 |
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"Sieg Heil" - Rufer festgenommen |
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Rhinow: *"Sieg Heil" - skandierte
ein 38 - Jähriger am Montag Abend in der Bergstraße. Auf Ansprache durch
einen Passanten flüchtete der Mann ins Stadtgebiet, um wenig später
grölend und einen Knüppel schwenkend wiederzukehren. Teilnehmer einer
nahe gelegenen Feier überwältigten den Randalierer und übergaben ihn der
Polizei. Die Beamten stellten einen Alkoholwert von 1,38 Promille fest
und nahmen den Mann in gewahrsam. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 6. September
2000 |
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18. September 2000 |
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Veranstaltung aufgelöst |
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Rathenow: *In der Nacht zum Sonntag
hat die Polizei in Rathenow eine Veranstaltung im Birkenweg aufgelöst.
Polizeibeamte hatten bei einer Kontrolle des Geländes und der Umgebung
des Asylbewerberheims aus einem Gebäude in der Nähe des Heimes laute
Musik und "Sieg Heil Rufe" vernommen. In dem Objekt befindet sich der
Proberaum einer Musikgruppe. Bei der Kontrolle wurden 31 unter
Alkoholeinfluss stehende Personen angetroffen und in Gewahrsam genommen.
Die Polizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen
verfassungswidriger Organisationen. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 18.
September
2000 |
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12. Oktober 2000 |
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"Sieg Heil!" - Rufer gestellt |
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Rathenow: *In der Nacht zum Freitag
beschwerten sich Anwohner über ruhestörenden Lärm, der aus einer Wohnung
in der Bergstraße drang. Als sich Polizisten der Wohnung näherten,
hörten sie, wie eine männliche Person mehrmals "Sieg heil!" rief. Kurz
darauf wollten ein 31 - Jähriger Mann und eine 17-Jährige Jugendliche
die Wohnung verlassen. In der Wohnung hielt sich der 23 - jährige Mieter
auf. Bei der Durchsuchung der Wohnung stellten die Beamten neuen
Musikkasetten mit vermutlich rechtsextremen Inhalten sicher. Der
Atemalkoholtest ergab bei dem 31 - Jährigen 2,0 Promille, der 23 -
Jährige war zu diesem Test nicht mehr in der Lage. Beide mussten zur
Blutprobe, die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 16. Oktober
2000 |
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13. Oktober 2000 |
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"Sieg Heil" - Rufer überführt |
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Rathenow: *Ein 23 - Jähriger, der
gestern morgen in der Salvador - Allende - Straße mehrmals "Sieg Heil"
gerufen hatte, wurde von Polizisten in Gewahrsam genommen. Der Mann
hatte außerdem im Fontanepark mehrere Personen - unter diesen ein
vietnamesischer Staatsbürger - beleidigt und mit Schlägen bedroht. Der
stark alkoholisierte Mann wurde festgenommen und in die
Ausnüchterungszelle gesteckt. Erst nach der Ausnüchterung konnte die
Vernehmung erfolgen. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 14./15.
Oktober
2000 |
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25. Oktober 2000 |
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"Sieg Heil" - Rufer festgenommen |
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Rathenow: *Vier Personen, die am
Mittwoch Nachmittag randalierend und "Sieg Heil" rufend durch die
Puschkinstraße gezogen waren, wurden unmittelbar nach dem Vorfall
vorläufig festgenommen. Bei den Festgenommenen handelt es sich um drei
Jugendliche zwischen 15 und 17 und ein 29 - jährigen Mann. Dieser trug
einen Teleskopschlagstock bei sich sowie ein Abzeichen, auf dem ein
Adler mit Hakenkreuz dargestellt war. Alle vier Personen waren stark
alkoholisiert. Die Täter wurden nach der Vernehmung aus dem
Polizeigewahrsam entlassen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen
dauern an. |
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Märkische Allgemeine Zeitung, 25.
Oktober
2000 |
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1. November 2000 |
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Hakenkreuz eingeritzt |
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