Rechtsextreme Straftaten im Westhavelland - 2004

 

 

 
  5. Januar 2004  
     
  Schüler geschlagen  
     
  Premnitz *Ein 14 jähriger Schüler der Gesamtschule Premnitz wurde am Montag, dem 05.01.2004, vor dem Schulgebäude von drei Rechtsextremisten geschlagen. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstellt.  
     
  Antifaschistisches Autorenkollektiv  
     
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  31. Januar 2004  
     
  Polizeieinsatz vor Jugendclub  
     
  Premnitz: *Nach dem Ende der Geburtstagsfeier eines 17 jährigen Rechtsextremisten am Samstag, dem 31.01.2004, zogen etwa 20 rechtsextreme Partygäste und der Partyveranstalter gegen 22.15 Uhr vom Partyort, zwei eigens dazu besetzte Kellerräume in der Premnitzer Leninstraße, zum Jugendclub Premnitz in der Karl Liebknecht Straße und versuchten dort lautstark Streit anzufangen. Ein Tatbeteiligter warf zu dem mehrere Bierflaschen in Richtung mehrerer sich vor dem Club aufhaltender linksorientierter Jugendlicher, ein anderer entblößte sein Hinterteil. Nennenswerter Schaden entstand dabei jedoch nicht. Nach dem die Rechtsextremisten merkten, dass sie in jeglicher Hinsicht keine Chance hatten, zogen sie sich zurück. Die nun eintreffende Polizei nahm die Personalien auf und eskortierte die Störenfriede zu ihrem Treffpunkt, der Gaststätte „Lindenhof“.  
     
  Schläge in der Kneipe  
     
  Premnitz: *In einer Gaststätte wurde die Polizei am Samstag  kurz vor Mitternacht gerufen. Ein 21 – Jähriger gab an, von drei anderen Gästen geschlagen und getreten worden zu sein. Die Angreifer gehörten demnach zu einer Gruppe von etwa 20 Personen, aus der heraus Naziparolen gerufen wurden. Die Beamten nahmen die Personalien der angetroffenen Personen auf und leiteten weitere Ermittlungen ein.  
     
  Antifaschistisches Autorenkollektiv  
     
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  12. Februar 2004  
     
  Hakenkreuz  
     
  Rathenow: *An einer Garage in der Kleinen Waldemarstraße von Rathenow entdeckten Polizeibeamte am Donnerstagnachmittag ein aufgemaltes Hakenkreuz. Bekannt war zu diesem Zeitpunkt, dass Angehörige der rechten Szene die Garage bislang als einen Treffpunkt genutzt hatten. Sie mussten diesen aber vor kurzem räumen. Personen waren nicht vor Ort.
Die Polizei nahm eine Anzeige auf und veranlasste das Entfernen der Schmiererei.
 
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 14./15. Februar 2004  
     
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  17. / 18. Februar 2004  
     
  Scheiben eingeworfen  
     
  Rathenow: *In der Nacht vom Dienstag, dem 17.02.2004, zu Mittwoch, dem 18.02.2004, warfen Unbekannte eine Scheibe des kurdischen Imbisses „Mendogrill“ sowie zwei Scheiben des benachbarten Alternativen Jugendzentrums in der Goethestraße ein.  
     
  Antifaschistisches Autorenkollektiv  
     
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  20. Februar 2004  
     
  Rechtsextreme Musik  
     
  RATHENOW *Anwohner riefen am späten Freitagabend die Polizei zu einem Haus in der Rathenower Bahnhofsstraße. Grund war zu laute Musik mit verbotenen Texten. In der Wohnung feierten sechs Personen zwischen 21 und 15 Jahren  Geburtstag.  
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 24. Februar 2004  
     
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  6. März 2004  
     
  Auto mit Steinen beworfen  
     
 

Rathenow: *Eine Sachbeschädigung an dem von ihm genutzten Pkw zeigte am Wochenende ein 18 – jähriger Rathenower an. Er und vier Freunde waren am Sonnabend [dem 06.03.2004; die Autoren] im Westhavelland unterwegs. In Göttlin sei der von ihm gefahrene Ford Fiesta von fünf Personen (Rechtsextremisten) angegriffen worden. Die Täter bewarfen das Auto mit Leitpfosten und Steinen. Der Jugendliche passierte mit seinem Fahrzeug die Angreifer mit 30 km/h. Verletzt wurde niemand. An dem Ford entstanden Schäden an der Frontscheibe sowie Kratzer. Die Polizei ermittelt.

 
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 10.  März 2004  
     
 

Punks überfallen

 
     
 

Rathenow *Zwei Punks wurden gegen 0:30 in der Curlandstraße von zwei Rechtsradikalen aufgefordert, den rechten Arm zum Hitler-Gruß zu erheben. Als sie sich weigerten, wurden sie niedergeschlagen und auf dem Boden liegend mit Füßen getreten.

 
     
  Opferperspektive  
     
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  7. April 2004  
     
  Punk geschlagen  
     
  Rathenow: *Am Mittwoch, dem 07.04.2004, wurde ein 15-jähriger Punk gegen 10.40 Uhr von einem Rechtsextremisten  vor der Gesamtschule in der Bergstraße mehrmals geschlagen.  
     
  Antifaschistisches Autorenkollektiv  
     
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  1. Mai 2004  
     
  Pöbelnde Saufbrüder festgenommen  
     
 

Rathenow: *Am Samstag, dem 01.05.2004, störten zwei erheblich alkoholisierten Rechtsextremisten  ein antirassistisches Fußballturnier am Vogelsang durch Beschimpfungen der Teilnehmer. Als einer der Rechtsextremisten dann eine Flasche warf, wurden beide Rechtsextremisten durch Zivilpolizei festgenommen.

 
     
  Antifaschistisches Autorenkollektiv  
     
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  Himmelfahrt 2004  
     
  Schlägereien  
     
 

Rathenow: *Acht Anzeigen zu Schlägereien wurden zu Himmelfahrt von der Polizei aufgenommen. So kam es in Semlin zu einer Prügelei zwischen Jugendlichen und Jungerwachsenen. Bei den Schlägereien war meist Alkohol im Spiel. Nach verbalen Auseinandersetzungen flogen Fäuste und Flaschen. In Rathenow verprügelte ein Unbekannter ein Pärchen. Dieses hatte sich geweigert, den Mann nach Hause zu fahren.

 
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 22./23.05.2004  
     
  Bemerkung:

TOMEG bestätigt Polizei–Einsatz

Rathenow *Einen Monat nach Himmelfahrt hat der Polizeischutzbereich Havelland jetzt aufgrund einer PDS – Anfrage im Rathenower Stadtparlament einen größeren Polizeieinsatz gegen die rechte Szene im Westhavelland bestätigt.
Der Einsatz – an dem bis zu 60 Beamte beteiligt waren – war von der Polizei nicht öffentlich gemacht worden. In ihrem Pressebericht zu Himmelfahrt hatte die Polizei lediglich lapidar über eine Reihe von Körperverletzungen im Zusammenhang mit Alkohol berichtet. Wie ein Sprecher der Sonderkommission Tomeg (Täterorientierte Maßnahmen gegen rechtsextreme Gewalt) im Stadtparlament bestätigte, sei zu Himmelfahrt ein Treffen Rechtsextremer überwacht worden, an dem etwa 60 Personen teilnahmen. Diese hätten sich mit einem Ausflugsdampfer von Rathenow nach Semlin und Ferchesar begeben. In Lokalen sei es dort dann bei Schlägereien zu Körperverletzungen gekommen.
Insgesamt seien im Zusammenhang mit dem Ausflug der Rechtsextremen sieben Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Der Großteil wegen gefährlicher Körperverletzung. Wie die Polizei weiter bestätigte, liefen derzeit umfangreiche Vorbereitungen, um einen störungsfreien Verlauf des bevorstehenden Hafenfestes und des kommenden Stadtfestes zu sichern.

 
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 25. Juni 2004  
     
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  23. Mai 2004  
     
  Kiefer gebrochen  
     
 

Rathenow: *Am Sonntag, dem 23.05.2004, wurden drei augenscheinlich Linksalternative in der Buschstraße, Höhe Nordbahnhof, von vier Rechtsextremisten zunächst aus einem Pkw mit einer Plastikflasche beworfen. Dann hielt der Pkw, die Insassen stiegen aus und bewegten sich auf die drei Linksalternativen zu. Einer der Rechtsextremisten schlug dann mit der Faust auf einen 18 Jährigen ein. Das Opfer erlitt dabei einen Kieferbruch und musste stationär behandelt werden.

 
     
  Antifaschistisches Autorenkollektiv  
     
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  24. Mai 2004  
     
  Wohnhaus beschmiert  
     
  Rathenow *Schmierereien an einem Wohnhaus in der Bahnhofstraße wurden der Polizei am Montagnachmittag gemeldet. Unbekannte hatten mehrere Schriftzüge und ein Hakenkreuz an Wänden und Briefkästen sowie an einer Wohnungstür hinterlassen. Die Polizei nahm eine Anzeige auf. Um die Beseitigung der Schäden kümmert sich die Hausverwaltung.  
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 26. Mai 2004  
     
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  29. Mai 2004  
     
  Nazimusik abgespielt  
     
  Rathenow: *Am Samstag, dem 29.05.2004, fuhren drei Rechtsextremisten  mit Arnolds schwarzen Fiat Kombi gegen 01.10 Uhr die Berliner Straße entlang und spielte laut und deutlich hörbar das Lied der verbotenen Nazimusikgruppe „Radikahl“ ab in dem u.a. gefordert wurde „Hisst die rote Fahne mit dem Hakenkreuz“ und „Hängt dem Adolf Hitler den Nobelpreis um“. Ein Passant, der sich Ecke Wilhelm Külz Straße aufhielt rief die Polizei und erstattete Anzeige.  
     
  Antifaschistisches Autorenkollektiv  
     
  Jugendliche angegriffen  
     
 

Rathenow: *Am Sonntag, dem 30.05.2004, wurden drei Jugendliche im Rathenower Ortsteil Steckelsdorf gegen 23.50 Uhr in der Hauptstraße, Höhe Kirche, aus einer Gruppen von Rechtsextremisten angegriffen und geschlagen. Es wurde Anzeige erstattet

 
     
  Antifaschistisches Autorenkollektiv  
     
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  31. Mai 2004  
     
  Beleidigung und Verleumdung  
     
 

Rathenow *Am Montag, dem 31.05.2004 gegen 01.30 Uhr kam die Gruppe Rechtsextremisten unter Polizeischutz aus Steckelsdorf zurück, die wenige Stunden vorher drei Jugendliche angegriffen und geschlagen hatte (siehe auch „Jugendliche
angegriffen“). In der Genthiner Straße, Höhe ARAL – Tankstelle pöbelten die Rechtsextremisten in beleidigender und verleumderischer Weise in unmittelbarer Anwesenheit der Polizei mehrere Linke an. U.a. wurde gefordert „alle Roten an die Wand zu stellen“. Es wurde Anzeige erstattet.

 
     
  Antifaschistisches Autorenkollektiv  
     
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  14. Juni 2004  
     
  Berliner Schüler im Havelland überfallen  
     
 

Milow/Berlin: *In Brandenburg ist erneut eine Berliner Schulklasse von Jugendlichen eines Dorfes angegriffen worden. Die Schüler einer neunten Klasse, die zur Klassenfahrt in Milow (Havelland) war, wurden in der vergangenen Woche von vier Jugendlichen des Dorfes im Alter zwischen 16 und 20 Jahren zuerst beschimpft und anschließend attackiert.
Nach Angaben der Polizei kam es vor dem Supermarkt zu einer Schlägerei, die in Faustschlägen und dem Wurf einer Bierflasche eskalierte. Zwei Jugendliche mussten im Krankenhaus Rathenow ambulant behandelt werden. Der Verdacht auf einen Kieferbruch hatte sich dabei allerdings nicht bestätigt.
Die Schulklasse stammt aus dem Ostteil der Bundeshauptstadt. Da lediglich ein afrodeutscher Schüler zur Klasse gehört, geht die Polizei nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus.
"Wir ermitteln gegen vier Jugendliche aus dem Ort wegen des Verdachtes der Körperverletzung," sagt Polizeisprecherin Catrin Feistauer, "die Tatverdächtigen hatten zum Tatzeitpunkt sehr viel Bier getrunken und nach unserem derzeitigen Ermittlungsstand vor dem Streit mit den Berlinern auch schon andere
Bürger angepöbelt." Die örtliche Polizei bedauert den Prestigeverlust für Milow. Die Berliner Schüler und Lehrer erklärten, dass aus ihrer Schule niemand mehr nach Milow fahre - trotz der herrlichen Landschaft, guter Wassersportmöglichkeiten und einer wunderschönen Jugendherberge mit einer netten
Herbergsmutter.

 
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 22. Juni 2004  
     
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  18. / 19. Juni 2004  
     
  Schlägerei beim Sommerfest  
     
 

Seeblick *Polizeibeamte beendeten eine Schlägerei mit mehreren alkoholisierten Beteiligten (Rechtsextremisten) beim Sommerfest in Hohennauen (Gemeinde Seeblick). Dabei erlitten zwei Männer Verletzungen. Die Polizei sprach gegen alle Beteiligte Platzverweise aus und ermittelt zum Verdacht der Körperverletzung.

 
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 22. Juni 2004  
     
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  19. Juni 2004  
     
  Einlasser zusammengeschlagen  
     
 

Rathenow: *Am Samstag, dem 19.06.2004, belästigten zwei Rechtsextremisten zunächst einen Gast der MUSIKBRAUEREI am Friedrich Ebert Ring und schlugen danach in der gegenüberliegenden Gaststätte „Zur Reblaus“ einen Einlasser zusammen.
Weiterhin wurde am selben Abend ein Türsteher des Tanzlokals „Amadeus“ von Rechtsextremisten angegriffen.

 
     
  Antifaschistisches Autorenkollektiv  
     
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  22. August 2004  
     
  Vorübergehend in Gewahrsam  
     
 

Rathenow: *Am Sonntag, dem 22.08.2004, sammelten sich ab 0.00 Uhr mehrere Rechtsextremisten aus Rathenow und Premnitz an der Rathenower Gaststätte „Reblaus“ am Friedrich Ebert Ring und begannen Linksorientierte und Gäste der „Musikbrauerei“ auf der anderen Straßenseite anzupöbeln.
Nach einer kurzen Schlägerei gegen 2.00 Uhr platzierte sich auch die Polizei in der Nähe. Diese verstärkte ihre Präsenz gegen 4.00 Uhr erheblich.
In dieser Situation versuchten die Rechtsextremisten die Straßenseite zu wechseln um eine handfeste Auseinandersetzung zu suchen, offenbar wohl wissentlich dass sie von der Polizei aufgehalten würden. Die Beamten sprachen nun wie erwartet Platzverweise aus und veranlassten den Rückmarsch der Rechtsextremisten in Richtung Total – Tankstelle, Berliner Straße.
In Höhe der Total – Tankstelle kam es dann zu einer Rangelei zwischen Polizisten auf der einen Seite und zwei Rechtsextremisten  auf der anderen Seite. Letztere wurden dann in Polizeigewahrsam genommen.

 
     
  Antifaschistisches Autorenkollektiv  
     
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  24. August 2004  
     
  Bedrohung  
     
 

Premnitz: * Gegen unbekannt wurde am Dienstag, dem 24.08.2004, Anzeige wegen Bedrohung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erstellt. Einem 15 – Jährigen Punk erreichte ein A4 – Zettel per Postwurfsendung, auf dem er zur Vorsicht gemahnt wurde und der mit Hakenkreuz, Keltenkreuz und SS – Runen unterlegt war.

 
     
  Antifaschistisches Autorenkollektiv  
     
  Auto-Insassen attackiert  
     
 

Rathenow * Ein mit vier Personen besetzter Pkw ist Dienstag früh gegen 1.25 Uhr von einem unbekannten Männerquartett (Rechtsextremisten) attackiert worden. Nach Auskunft des geschädigten Autofahrers (18) befuhr er zu diesem Zeitpunkt die Bammer Landstraße. In Höhe einer Bushaltestelle in Rathenow/Ost habe er Lichtsignale eines hinter ihm fahrenden Autos bemerkt, angehalten und das
Fahrzeug verlassen. Zeitgleich seien vier maskierte Männer aufgetaucht und hätten mehrere Scheiben des Pkw Ford eingeschlagen. Dabei soll ein 26 – Jähriger Insasse Verletzungen erlitten haben, die ambulant behandelt werden mussten.

 
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 25. August 2004  
     
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  28. / 29. August 2004  
     
  Streitereien auf dem Dachsbergfest  
     
  Premnitz * Die Polizei nahm am Rande des Dachsbergfestes in Premnitz in der Nacht zum Sonntag eine Anzeige gegen drei Unbekannte auf, die einem 16 Jährigen einen Aufkleber vom Rucksack gerissen hatte. Außerdem bekam der Jugendliche einen Schlag ins Gesicht. Er musste in der Rettungsstelle versorgt werden.
Sofortiges Einschreiten der Einsatzkräfte verhinderte am Sonntag gegen 3 Uhr die Eskalation eines Streits zwischen zwei
Gruppen von jungen Leuten am Premnitzer Jugendclub.
 
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 31. August 2004  
     
  Bemerkung:

Zumindest bei dem Konflikt im zweiten Abschnitt des Polizeiberichtes wird bagatellisiert. Ursache des Konfliktes waren Provokationen aus einer Gruppe von zehn Rechtsextremisten gegen eine Gruppe Jugendlicher. Als ein 16 Jähriger aus der letztgenannten Gruppe einen Rechtsextremisten  zu Rede stellen wollte, schubste dieser den 16 gegen eine Mülltonne. Erst dann griff die Polizei ein.

 
     
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  11. September 2004  
     
  Junge Männer attackiert  
     
 

Rathenow *Am Samstag, dem 11.09.2004, wurde eine Gruppe von vier Jungen Männer vor dem City Center in der Berliner Straße von Rechtsextremisten zunächst mit Flaschen beworfen dann getreten und geschlagen.
Es wurde bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt gestellt.

 
     
  Antifaschistisches Autorenkollektiv  
     
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  12. September 2004  
     
  Schädelhirntrauma nach Übergriff  
     
 

Rathenow: *Am Sonntag, den 12.09.2004, wurde ein 23 Jähriger gegen 01.30 Uhr von einem Rechtsextremisten in der Goethestraße, Höhe Gaststätte „Steakhouse Mendoza“, angegriffen, geschlagen und getreten. Der 23 Jährige erlitt ein Schädelhirntrauma ersten Grades und mehrere Schürfwunden. Bei der Polizei wurde Anzeige erstellt. Der Täter wurde wenige Minuten nach der Tat im Beisein der Polizei von dem Opfer identifiziert und durch die Beamten festgenommen.

 
     
  Antifaschistisches Autorenkollektiv  
     
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  19. November 2004  
     
  Anzeige wegen Jackenaufdrucks  
     
  Rathenow * Während einer Verkehrskontrolle am Freitagabend wurde bei einem 19 – jährigen Fahrer eines PKW eine Tarnjacke der Firma „Thor Steinar“ festgestellt. Im Brustbereich war das Markenlabel „Division Thor Steinar“ sowie das dazugehörige Logo aufgenäht, dass dem SS – Symbol sehr ähnlich sieht. Da nach neuester Rechtssprechung das Tragen solcher Kleidungsstücke verboten ist, wurde Strafanzeige erstattet.  
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 22. November 2004  
     

 

 

 

 

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