Rechtsextreme Straftaten im Westhavelland - 2006

 

 

 
  14. / 15. Januar 2006  
     
  Party angegriffen  
     
 

Premnitz: *In der Nacht vom 14. zum 15 Januar 2006 (Samstag zu Sonntag) verlangten mehrere zum Teil vermummte Rechtsextremisten  Einlass zu einer Feier in der Friedrich Wolf Straße. Der Gastgeber hatte aber kein Interesse an den ungebetenen Gästen und verwehrte den bedrohlich wirkenden Personen den Einlass. Daraufhin zückte mindestens einer der Neonazis ein Messer und bedrohte damit Gäste. Anschließend zerstachen die Rechtsextremisten noch die Fahrradreifen von Feiergästen. Bei der Polizei soll Anzeige erstattet worden sein

 
     
 

Antifaschistische Recherchegruppe

 
     
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  20. Januar 2006  
     
  Auseinandersetzung vor der Disko  
     
  Rathenow: *Zu einer Auseinandersetzung kam es am späten Freitagabend in Rathenow. Vor einer Diskothek hatten (rechtsextreme) Jugendliche aus einer Gruppe von etwa acht Personen heraus zwei dunkelhäutige Jugendliche beschimpft und einem von ihnen den Rucksack heruntergerissen. Dabei soll ein Angreifer mit einem Messer hantiert haben. Die Angegriffenen flüchteten. Im Rahmen sofort eingeleiteter Ermittlungen stellte die Polizei in der Nähe drei männliche Personen (16 bis 18 Jahre) und nahm sie in Gewahrsam. Außerdem stellten die Beamten ein Messer und einen Totschläger sicher, die offensichtlich unmittelbar zuvor von dem Trio weggeworfen worden waren. Alle Drei waren augenscheinlich alkoholisiert und mussten sich Blutproben unterziehen. Zum Sachverhalt machten die bereits von verschiedenen Delikten bekannten jungen Leute keine Angaben. Weitere Ermittlungen durch die Kriminalpolizei folgen.  
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 24. Januar 2006  
     
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  1. Februar 2006  
     
 

Streit gesucht und Naziparolen skandiert

 
     
 

Premnitz: *Am Mittwoch, dem 1. Februar 2006, gegen 1.30 Uhr morgens, versuchten zwei Rechtsextremisten mit drei Personen, die sich  in der Gerhart Hauptmann Straße gerade auf dem Nachhauseweg befanden, eine handfeste Auseinandersetzung zu provozieren. Da sich die drei Personen nicht darauf einließen und lieber nach Hause gingen begannen die sturzbetrunkenen Rechtsextremisten nun Naziparolen zu skandieren. Die Polizei wurde gerufen und Anzeige erstattet. Von den Rechtsextremisten sollen die Personalien festgestellt worden sein.

 
     
 

 Antifaschistische Recherchegruppe

 
     
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5. Februar 2006

 
     
  Dunkelhäutiger angegriffen  
     
  Rathenow: *Ein dunkelhäutiger Jugendlicher wurde in Begleitung eines Mädchens gegen 0:30 Uhr im Friedrich-Ebert-Ring von fünf vermummten Rechten angegriffen. Sie Täter beschimpften ihn mit »Scheiß-Nigger« und versuchten, ihm einen Fahrradständer auf den Kopf zu werfen. Auch das Mädchen erhielt zwei Faustschläge ins Gesicht.  
     
 

 Antifaschistische Recherchegruppe

 
     
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  19. Februar 2006  
     
  Mit Pfefferspray besprüht  
     
  Rathenow: *Mit Reizstoff wurde ein 15 Jähriger (dunkelhäutiger Jugendlicher) am frühen Sonntagmorgen im Heimstättenweg besprüht. Wie der Jugendliche später der Polizei mitteilte, wurde er im Verlauf einer verbalen Auseinandersetzung von zwei 16 Jährigen (rechten Jugendlichen) zunächst beschimpft. Schließlich sprühte ihm einer Pfefferspray ins Gesicht. Anschließend verschwanden die Angreifer. Die Polizei führt Ermittlungen zum Verdacht der gefährlichen Körperverletzung.  
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 21. Februar 2006  
     
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7. April 2006

 
     
  Lippe blutig geschlagen  
     
  Rathenow: *Gegen 23.55 Uhr wurden drei linksorientierte Jugendliche in der Berliner Straße, Ecke Bahnhofsstraße von einer größeren Gruppe Rechtsextremisten angegriffen. Einer der drei Jugendlichen wurde so mit der Faust ins Gesicht geschlagen, das seine Lippe aufplatze und blutete.  
     
 

 Antifaschistische Recherchegruppe

 
     
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8. April 2006

 
     
  Vor der Kreissparkasse attackiert  
     
 

Rathenow: *Gegen 1.00 Uhr wurde ein 20-jähriger Antifaschist vor der Kreissparkasse in der Berliner Straße aus einer Gruppe von Mitgliedern der verbotenen Kameradschaft »Sturm 27« tätlich angegriffen. Das Opfer wurde von mindestens drei Tätern derart zusammengeschlagen, dass er ein Hämatom im Auge erlitt, das stationär behandelt werden musste.

 
     
 

 Antifaschistische Recherchegruppe

 
     
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  9. April 2006  
     
  SS - Parole auf Heckscheibe  
     
  Premnitz: **Am Sonntag, dem 9. April 2006, wurde in der Bergstraße ein blauer Renault Laguna festgestellt auf dessen Heckscheibe die SS – Parole „Meine Ehre heisst Treue“ in weißer Frakturschrift aufgeklebt war. Es wurde Anzeige erstattet.  
     
 

 Antifaschistische Recherchegruppe

 
     
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  9. Mai 2006  
     
  Gedenktafel mit Pamphleten beschmiert  
     
  Rathenow: *Die Gedenktafel am Eingang des sowjetischen Ehrenfriedhofes in der Ferdinand Lassalle Straße ist mit zwei propagandistischen Aufklebern verunstaltet worden.  
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 10. Mai 2006  
     
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  22. Mai 2006  
     
  Afrikaner angegriffen  
     
  Rathenow: *Unbekannte bedrohen einen 31 Jährigen afrikanischen Radfahrer auf einem ehemaligen Betriebsgelände in Rathenow. Die Täter rasen mehrfach mit einem BMW ohne Kennzeichen auf den verängstigten Radler zu, bremsen erst kurz vor einer Kollision ab. Der Afrikaner flüchtet in ein Gebüsch, wartet dort so lange, bis das Auto verschwunden ist und alarmiert die Polizei. Die Polizei findet den BMW, ermitteln den 27 jährigen Fahrer. Der verdächtige Wolgadeutsche gibt bei der Vernehmung an, seinen gerade erworbenen BMW nur ausprobiert zu haben. Den Angriff auf den Radfahrer streitet er hab. Die Polizei schließt einen fremdenfeindlichen Hintergrund des Vorfalls bisher weitgehend aus. Die Ermittlungen zu den Gesamtumständen dauern an.  
     
  Preußenspiegel, 28. Mai 2006  
     
  Bemerkung: *Nach Rücksprache mit dem angegriffenen Flüchtling aus Togo und einer Begehung des Tatortes sind den Tätern sehr wohl rassistische Tatmotive zu unterstellen.  
     
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  25. Mai 2006  
     
  Angriff auf Jugendlichen  
     
  Nennhausen: *Im Nennhausener Ortsteil Gräningen wurde ein Jugendlicher aus einer Gruppen von alkoholisierten Rechtsextremisten, die sich auf einer so genannten "Herrentagstour" befanden, angegriffen. Einer der Täter schlug und trat dabei auf sein Opfer ein.  
     
  Antifaschistische Recherchegruppe  
     
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10. Juni 2006

 
     
 

Brandanschlag auf ODF - Denkmal

 
     
 

Rathenow: Am frühen Samstagmorgen waren linksorientierte Jugendliche gegen 0.30 Uhr auf einen bisher unbekannten Mann aufmerksam geworden, der auf dem Denkmal der Opfer des Faschismus (ODF) in Rathenow eine brennende Flüssigkeit entzündete,  "Sieg Heil" skandierte und dann verschwand. Sekunden später breitete sich die brennbare Flüssigkeit über einen Teil des Mahnmals aus, verursachte aber aufgrund der Feuerfestigkeit des Materials aber nur geringfügige Schäden an dem erst vor kurzem sanierten Bauwerk.
Sich in der Nähe aufhaltende linksorientierte Jugendliche löschten schließlich das Feuer, während ebenfalls in der Nähe befindliche Polizeistreifen versuchten den Täter zu schnappen - erfolglos.

 
     
 

Antifaschistische Recherchegruppe, 2006.06.11

 
     
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24./25. Juni 2006

 
     
  "No - go area" - Shirts sicher gestellt  
     
  Rathenow: *Die Polizei hat bei einem jungen Mann (26 Jahre) aus Rathenow T - Shirts mit dem Aufdruck "no - go - area - zone" sichergestellt. Wie die Polizei mitteilte, sei der Mann bereits wegen Propagandadelikte bekannt gewesen.
Am Wochenende fiel er bei einer Fahrzeug - Routinekontrolle auf. Im Kofferraum seines Autos fanden Einsatzkräfte mehrere Shirts mit aufgedruckten Deutschlandkarten und Schriftzügen wie "N.G.A." oder "no - go - area - zone". Staatsanwaltschaft und Polizei leiteten daraufhin Ermittlungen zum Anfangsverdacht der Volksverhetzung ein. Die Strafverfolgungsbehörde geht davon aus, dass durch das öffentliche Tragen der T - Shirts die Botschaft vermittelt werden soll, ausländische Mitbürger oder Besucher würden ihre körperliche Unversehrtheit riskieren, wenn sie sich in Deutschland bewegen. Dies zeigt sich nach Ansicht von Polizei und Staatsanwaltschaft gerade in dem Zusammenhang der Deutschlandkarte mit dem darüber befindlichen Schriftzug.
Das Amtsgericht Rathenow teilte diese Einschätzung und ordnete daraufhin eine Durchsuchung der Wohnung des Beschuldigten an. Diese förderte neben 15 solcher Shirts auch mehr als 30 zum Teil indizierte Tonträger mit offenkundig rechten Inhalten sowie weitere Beweismaterialien zutage.
In seiner polizeilichen Vernehmung machte der junge Mann, der von der Polizei inzwischen eindeutig der rechten Szene zugeordnet wird, von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Die Ermittlungen werden fortgeführt.
Polizei und Staatsanwaltschaft weisen darauf hin, dass insbesondere das Tragen eines solchen T - Shirts strafrechtliche Ermittlungen nach sich zieht.
 
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, 28. Juni 2006  
     
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  3. August 2006  
     
  Ausländerfeindliche Randale in Premnitz  
     
 

Premnitz: *Am frühen Donnerstagmorgen, gegen 2.30 Uhr, kam es in Premnitz zu rechtsextremistischen Ausschreitungen gegen ausländische Mitbürger und zum wiederholten skandieren von Naziparolen in der Stadt.
Begonnen hatten die Ausschreitungen im Kreuzungsbereich Goethestraße Ecke Heinrich Heine Straße. Dort hatte eine Gruppe Rechtsextremisten, offenbar von der Nahe gelegenen Gaststätte "Lindenhof" kommend, die Metallrollläden eines asiatischen Textilfachgeschäftes erheblich beschädigt und den Biergartenzaun eines Asia - Imbisses demoliert. Auch ein anliegender Blumenladen wurde dabei in Mitleidenschaft gezogen.
Später zog diese Gruppe wohl in die Neue Waldstraße weiter, skandierte hier, wie zuvor bereits im berüchtigten Nazitreffpunkt "Lindenhof", rechtsextremistische Parolen und kippten Mülltonnen auf die Straße.
Im Fall der Randale in der Heinrich Heine Straße, hat die Polizei, Angaben der Märkischen Allgemeinen Zeitung  vom 5. August 2006 zufolge, bereits drei Tatverdächtige im Alter von 16 bis 18 Jahren ermittelt.

 
     
  Antifaschistische Recherchegruppe, 2006.08.06  
     
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1. September 2006  
     
 

Aufkleber mit Parolen geklebt

 
     
  Rathenow: *Der Hausmeister einer Schule meldete der Polizei am Freitagmorgen Plakate mit rechten Parolen. Im Verlauf der Nacht hatten Unbekannte im Bereich der Schule und der Schwimmhalle etwa 50 postkartengroße Aufkleber angebracht. Das Ordnungsamt veranlasste die Entfernung der Aufkleber. Eine strafrechtliche Relevanz der Parolen wird noch geprüft.  
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, Polizeibericht,  1. September 2006  
     
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  16. September 2006  
     
 

Angriff auf alternative Discobesucher

 
     
 

Rathenow: *Gegen 3.00 Uhr schlichen sich ca. 15 zum Teil vermummte Rechtsextremisten  in Richtung eine eher alternativen Diskothek am Friedrich Ebert Ring. Dort griffen sie, von einem abgedunkelten Weg kommend, hinterrücks eine Gruppe alternativer Jugendlicher  an, die vor der Diskothek verweilten und verletzten dabei u.a. einen jungen Mann derart, dass er in der Rettungsstelle behandelt werden musste. Bei dem Angriff wurden zu dem  Flaschen und Steine von den Rechtsextremisten geworfen und Fahrräder demoliert. Die Angegriffenen, darunter auch junge Frauen, blieb nur der Rückzug in die Diskothek, die nun ebenfalls mit Wurfmaterial attackiert wurde. Die Türsteher verständigten schließlich die Polizei. Diese ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

 
     
 

Antifaschistische Recherchegruppe, 2006.09.17

 
     
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  8. Oktober 2006  
     
  Ruhestörung  
     
  Premnitz: *Die Polizei wurde am Sonntagmorgen in ein Mehrfamilienhaus gerufen, da sich Mieter über Lärm beklagt hatten. Die Beamten stellten eine Musikanlage sicher, mussten sich jedoch gegen den Besitzer zur Wehr setzen, da dieser die Polizisten tätlich angriff. Zudem rief er mehrmals "Sieg Heil". Mit Pfefferspray und durch das Anlegen der Handschellen gelang es der Polizei schließlich den jungen Mann zu überwältigen. Die Blutprobe ergab 2,05 Promille. Nach der Ausnüchterung und der Vernehmung durfte der Mann wieder nach Hause gehen.  
     
  Märkische Allgemeine Zeitung, Polizeibericht,  28. Juni 2006  
     
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  14. Oktober 2006  
     
  Autoscheiben demoliert  
     
  Rathenow: *Am Samstag, dem 14. Oktober 2006, wurden zwei Rechtsextremisten am Friedrich Ebert Ring beobachtet, wie sie gerade die Scheiben eines Pkws einschlugen. Die sofort gerufene Polizei konnte die flüchtigen Täter jedoch nicht habhaft werden. Es wurde Anzeige erstattet.  
     
  Antifaschistische Recherchegruppe  
     
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  18. / 19. Oktober 2006  
     
  Drohung an Wohnungstür  
     
  Premnitz: *An einer Wohnungstür in der Clara Zetkin Straße wurde in der Nacht vom Mittwoch zu Donnerstag ein Hakenkreuz, die Drohung "Wir kriegen Euch!" und der Slogan "Antifa Ha Ha Ha" mit einem Stift angebracht.  
     
  Antifaschistische Recherchegruppe  
     
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  20. Oktober 2006  
     
  Wieder Nazirandale in Rathenow  
     
  Rathenow: *Am Freitag, dem 20. Oktober 2006, kam es unmittelbar vor der eher linksalternativen Diskothek "Musikbrauerei" am Friedrich Ebert Ring in Rathenow zu einem erneuten Angriff von Neonazis auf Gäste des Musikclubs. Im Gegensatz zu dem heimtückischen Übergriff am Morgen des 16. September versammelten sich ungefähr 15 Mitglieder und Sympathisanten der "Anti Antifa Rathenow" und der "Nationalen Sozialisten Premnitz" bereits eine Stunde vor Einlass im Bereich der Diskothek, sammelten Flaschen und Steine.
Als dann gegen 22.30 Uhr eine größere Gruppe von Diskogästen versuchten zu ihrem Club zu gelangen, vermummten sich die (Neo)nazis, skandierten "Good Night Left Side" und begannen alsbald von der gegenüberliegenden Straßenseite in geballter Kraft die gesammelten Flaschen und Steine gezielt gegen Personen zu werfen. Mehrere Jugendliche wurden getroffen, jedoch nicht ernsthaft verletzt. Stattdessen wurden mehrere Autos von Gästen der "Musikbrauerei" und des Cafe´s "Studio B" zum Teil erheblich beschädigt.
 
     
  Antifaschistische Recherchegruppe  
     
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  2. November 2006  
     
  Rechte Aufkleber entfernt  
     
 

Premnitz: *Bürger entdeckten am Donnerstagvormittag an einem Wartehäuschen im Premnitzer Ortsteil Mögelin Aufkleber mit rechten Parolen. Unbekannte hatten dort 16 solche Zettel angebracht. Die Polizei nahm eine Anzeige auf und veranlasste die Beseitigung der Aufkleber.

 
     
 

Märkische Allgemeine Zeitung, Polizeibericht,  3. November 2006

 
     
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  29. November 2006  
     
  Schmierereien am Schulgebäude  
     
 

Premnitz -  Schmierereien meldete der Hausmeister einer Schule am Mittwoch. Unbekannte hatten in der Zeit seit Dienstagnachmittag u. a. ein Hakenkreuz und rechte Parolen an eine Hoftür geschmiert. Die Polizei nahm Anzeige auf, der Hausmeister beseitigte die Schmierereien.

 
     
 

Polizei Brandenburg, 29. November 2006

 
     
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  25./26. Dezember 2006  
     
 

Mit Glasgegenstand attackiert

 
     
 

Premnitz: *In der Nacht vom 25. zum 26. Dezember 2006 wurde ein 31 Jähriger Fußballspieler des TSV Chemie Premnitz von einem (Neo)nazi aus Döberitz während einer Diskoveranstaltung im „Liebigclub“ mehrfach provoziert und schließlich mit einem Gegenstand aus Glas derart geschlagen, dass er stationär behandelt werden musste. Die Polizei ermittelte wegen gefährlicher Körperverletzung.

 
     
 

Eigene Recherche / Polizei Brandenburg

 
     

 

 

 

 

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