Folgender Beitrag ist der Naziseite "Störtebeker - Netz" entnommen worden und wird zur Dokumentation hier aufgeführt:

Hausdurchsuchungen bei HAUPTVOLK-Angehörigen mit mageren Ergebnissen (13.04.05)

Potsdam / Brandenburg: Gestern wurde in Brandenburg die Kameradschaft HAUPTVOLK sowie ihre Untergliederung STURM 27 durch das Potsdamer Innenministerium verboten. In einer Presseerklärung machte Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) deutlich, daß es sich bei diesem Verbot lediglich um eine Maßnahme plakativen Charakters handelt, indem er von einem „deutlichen Signal gegen Rechts“ sprach. So dürfte das Verbot in erster Linie dazu dienen, um von den Schlappen des brandenburgischen Verfassungsschutzes abzulenken, die dieser mit seinen V-Mann-Affären in der jüngeren Vergangenheit erlitten hatte.

Darüber hinaus dient das Verbot dazu, die Existenz der Behörde gegenüber der PDS zu rechtfertigen, die sich in der Vergangenheit für finanzielle Streichungen im Ressort des Verfassungsschutzes ausgesprochen hatte. So erklärte Schönbohm in diesem Zusammenhang gestern: „Die Landesregierung steht zum Verfassungsschutz und wird seine Arbeitsfähigkeit auch künftig sicherstellen. Für Doppelzüngigkeit a la PDS, die auf der einen Seiten die wehrhafte Demokratie und den Kampf gegen den Rechtsextremismus fordert und auf der anderen Seite den Verfassungsschutz durch empfindliche Streichungen schwächen will, ist bei diesem höchst sensiblen Thema wahrhaftig kein Raum!“

Wie es heißt, gab es gestern im Zusammenhang mit dem Verbot 41 Hausdurchsuchungen. Außer Objekten in Brandenburg, wo man sich vor allem auf die Orte Rathenow und Premnitz konzentrierte, wurden Objekte in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Mitleidenschaft. Die Ergebnisse scheinen sich allerdings in fühlbaren Grenzen gehalten zu haben. So beschlagnahmte man gerade mal 10 Computer, einige Schreckschußwaffen und Reichskriegsflaggen, deren Besitz übrigens keineswegs verboten ist sowie ein einziges Bajonett. Nicht gerade viel für eine Organisation, die man für so staatsgefährdend hält, daß man sich nur vor ihr sicher glaubt, indem man sie verbietet. Nicht zu vergessen natürlich, daß auch noch einige hundert CDs mit „rechter“ Musik gefunden wurden. Anlaß für den PRIGNITZER zu unken: „Die Ausbreitung der rechtsextremistischen Musikszene bereitet der Verfassungsschützerin Schreiber Sorgen. Bei den Hausdurchsuchungen seien mehrere hundert rechte Musik-CDs gefunden worden. Musik als Transportmittel Sie sagte: ‚Musik ist das Transportmittel, das neonazistisches und nationalsozialistisches Gedankengut in die Köpfe der Jugend transportiert.’” Gefunden wurden außerdem noch 2000 Euro in Plastiktüten, die man nun als Indiz benutzt für angebliche Mitgliederbeiträge benutzt.

Tatsächlich? Uns fällt auf das in diesem Zusammenhang zwar von „rechten“ CDs die Rede ist, keineswegs aber von verbotenen CDs. Anlaß mal wieder darüber zu sinnieren, was denn eigentlich „rechte“ Musik ist, LANDSER, STÖRKRAFT, Frank Rennicke? Sicher, aber nimmt man es genau, so sind dies nur die leichten Fälle, denn die wirklich schweren Jungs, rein politisch gesehen natürlich, dürften mit solchen Klängen eher wenig am Hut haben, huldigt man in diesen Kreisen doch eher dem Meister aus Bayreuth, bei dessen Klängen schon der Mann dahin schmolz, dessen Namen man in Deutschland als nationaldenkender Mensch gar nicht mehr nennen darf, ohne Gefahr zu laufen sich strafbar zu machen. Wie es jedoch heißt, arbeitete die Kameradschaft HAUPTVOLK weitestgehend allein, so stellte der Verfassungsschutz in Brandenburg fest, daß von ihr „keine intensiveren“ Verbindungen zu anderen nationalen Gruppen in Brandenburg ausgingen.

Zu den Vorwürfen, die man gegen HAUPTVOLK erhebt und die auch als Verbotsgrund herhalten müssen, gehört u. a. die Behauptung, daß sich Mitglieder der Kameradschaft an Angriffen auf linke Gruppen beteiligt hätten und dabei u. a. mit Steinen und Flaschen geworfen hätten. Nun wollen wir dies ja nicht unbedingt in Abrede stellen, doch ist es sicherlich nicht verkehrt, daß es gemessen an solchen Kriterien wohl kaum noch linke Gruppierungen in Brandenburg geben dürfte, denn das diese keineswegs mit anderen Methoden arbeiten ist hinreichend bekannt. Wir erinnern in diesem Zusammenhang nur an die linken Gegenveranstaltungen anläßlich einer nationalen Demonstration in Potsdam am 30. Oktober letzten Jahres. Diese erweckten seinerzeit den Eindruck, daß in der brandenburgischen Landeshauptstadt bürgerkriegsähnliche Verhältnisse herrschten. Für Schönbohm & Co. ist derlei jedoch kein Thema. Statt dessen kündigte dieser weitere Verbote von Kameradschaften an, sollten die bisherigen vor Gericht Bestand haben.

Falls ja, könnte es nicht ausgeschlossen sein, daß es der MÄRKISCHE HEIMATSCHUTZ sein wird, der in Brandenburg als nächstes von einem Verbot betroffen sein. Infolge der bereits im März ergangenen Verbote von Kameradschaft Tor und Berliner Alternative Süd-Ost (BASO) hatte sich seinerzeit die Kameradschaft Weserbergland zur Selbstauflösung entschlossen, um staatlicher Repressionspolitik kein Ziel zu geben.

In einer dazu veröffentlichten Erklärung der Kameradschaft hieß es seinerzeit:
„Angesichts der zunehmenden Verbotswahns der bundesrepublikanischen Verfolgungsbehörden haben sich die Aktivisten der Kameradschaft Weserbergland dazu entschlossen, sämtliche Aktivitäten auf Kameradschaftsebene einzustellen, um dem Staat und seinen Systembütteln somit zumindest eine Zielscheibe für ihre undemokratischen und willkürlichen Repressionsmaßnahmen zu entziehen.

Allein die äußerst fragwürdigen und schwammigen Ausführungen in der Verbotsverfügung bezüglich der “Kameradschaft Tor Berlin” sowie der “Berliner Alternative Süd-Ost” zeigen auf, daß die willkürlichen Rundumschläge, die die BRD - Verfolgungsbehörden angesichts des drohenden und unaufhaltsamen Zerfalls ihres scheindemokratischen Systems austeilt, nahezu alle wirklich oppositionellen Kräfte treffen kann. Wenn selbst Zeitschriften und Musikgruppen hierzulande als kriminelle Vereineinigungen verurteilt werden können, so kann man nur noch zu dem Schluß kommen, daß der angeblich “freiheitlich, demokratische Rechtsstaat” in dieser Republik schlichtweg nicht existiert.

So kann Aufgrund der zunehmenden Repressalien gegen Aktivisten der Kameradschaft Weserbergland durch Verfassungs- & Staatsschutzbeamte (Hausdurchsuchungen, Anwerbeversuche, Einschüchterung und und und…) davon ausgegangen werden, daß auch hier staatlicherseits versucht wird, die nationalen freien Kräfte der Region zu kriminalisieren und mit einer evtl. folgenden Verbotsverfügung in Ihren Aktivitäten zu behindern. Das unsere Kameradschaft über keinerlei feste Strukturen (Mitglieder, Kasse, ect…) verfügt, spielt hierbei angesichts der äußerst dehnbaren Gummiparagraphen dieses Polizeistaates keine Rolle.

Die zunehmenden Repressalien zeigen aber auch, daß wir auf dem richtigen Wege sind. Und natürlich werden wir diesen Weg weitergehen und uns in anderer Form am Schicksalskampf für die Zukunft unseres Volkes zu beteiligen.

Angesichts dieser neuen Situation haben Vertreter von NPD http://freier-widerstand.net/index.php?x=npd und freien Kräften die Gelegenheit genutzt, um sich über die Zukunft des nationalen Widerstandes in der Region Gedanken zu machen. So wurde zu dem Entschluß gekommen die Zusammenarbeit zwischen freien und parteigebundenen Kräften in den Regionen Hannover, Deister, Schaumburg, Hameln, Nienburg und Ostwestfalen in Form eines Aktionsbündnisses weiter zu intensivieren.

Von einer Schwächung des nationalen Widerstandes im Weserbergland kann also keinerlei Rede sein, ganz im Gegenteil. Als aktive, revolutionäre Kräfte haben wir auf den zunehmenden staatlichen Druck reagiert und dem System und seinem Verfolgungsapparat somit ein entscheidendes Angriffsziel entzogen. In neuer Form und einer noch nie da gewesenen Einigkeit der nationalen Kräfte werden wir den Kampf für Wahrheit und Gerechtigkeit fortführen.

Wir sind am Puls der Zeit!

Fortan versteht sich die Kameradschaft Weserbergland lediglich als organisations- und strukturlose Plattform für verschiedene freie Gruppierungen und Einzelaktivisten, die sich Aktiv am nationalen Widerstand in der Region beteiligen. Es gab und gibt innerhalb der Kameradschaft Weserbergland weder feste Mitgliedschaften noch verfügt sie über eigene Finanzen. Es werden künftig von unserer Kameradschaft aus weder öffentliche noch interne Veranstaltungen stattfinden. Auch werden keinerlei politische Aktionen mehr von uns ausgehen. Für ihre Tätigkeiten innerhalb des nationalen Widerstandes tragen die verantwortlichen Aktivisten und Aktionsgruppen die alleinige Verantwortung. Unsere Kameradschaft dient lediglich als Informations- & Kommunikationsplattform der freien Kräfte sowohl untereinander als auch nach Außen hin. Diese Plattform wird in kürze mit einem eigenen “Informationsportal Weser / Leine” im Weltnetz vertreten sein.
Autor/Quelle: Kameradschaft Weserbergland

Vielleicht ist es ja tatsächlich an der Zeit alte Strukturformen zu überdenken und sich statt dessen ein moderneres Gepräge zu geben. Angesprochen wurde derlei in den vergangenen Jahren ja bereits von vielen Nationalisten. Wenn sich solche Meinungen allerdings nicht durchsetzen konnten, so lag das vor allem daran, daß die Masse sich nicht von liebgewordenen, aber längst auch unzeitgemäß gewordenen Äußerlichkeiten trennen wollte. Wenn jetzt also der Staat diesen Part übernimmt und diese Trennung gewaltsam vollzieht, dann sollte man ihm eigentlich nicht allzu böse sein, ist er doch auf diese Weise Geburtshelfer eines modernen Nationalismus, der sich von alten Schlacken befreit hat. Geburten aber sind nun einmal zuweilen recht schmerzhaft, aber kann man es sich aufgrund dessen leisten, gänzlich auf sie zu verzichten? Wohl kaum, also Augen zu und durch!

Störtebeker - Netz, 13.04.2005

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