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Lebensdauer: eine Stunde
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Premnitz: (Neo)nazistische
Plakate schnell und konsequent entfernt |
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Am Sonntag, den 27. Juli 2008,
wurden kurz vor 24.00 Uhr drei namentlich bekannte (Neo)nazis von den so
genannten "Freien Kräften Westhavelland" beobachtet, als sie 50, vermutlich
von einem (neo)nazistischen Versand bezogene Plakate, die sich inhaltlich
gegen Antifagruppen und die Sicherheitsgesetze der Bundesrepublik richteten,
im gesamten Stadtgebiet von Premnitz an Bushaltestellen, Mülltonnen,
Litfasssäulen etc. anbrachten.
Doch die Arbeit der Drei war
umsonst. Innerhalb einer Stunde waren die frisch geklebten Plakate schon
wieder entfernt, ebenso wie die offenbar nebenbei verklebten Aufkleber vom
selben Label, die sich anknüpfend an die Message der Plakate auch gegen die
Presse wandten.
Weiterhin wurden auch selbstklebende
Zettel entfernt auf denen Kennzeichen der Naziwehrmacht verherrlicht wurden.

Bild 1: Plakatmotiv "Antífa Gruppen zerschlagen",
entfernt in Premnitz

Bild 2: Aufklebermotiv mit dem Balkenkreuz der
Naziwehrmacht, entfernt in Premnitz
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Antifa Westhavelland, 2008.07.30 |
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Umstrukturierung der Antifa im
Westhavelland |
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Am Freitag, den 25. Juli 2008,
trafen sich Vertreter regionaler antifaschistischer Gruppen und Initiativen
um über die Arbeit und Zukunft der Antifaschistischen Gruppen im
Westhavelland zu diskutieren.
Aufgrund
der Inaktivität einzelner Gruppen sowie dem Weggang von Aktivist_nnen aus
der Region war das bisherige Bündnis nicht mehr zeitgemäß.
Folgende
antifaschistische Gruppen haben in diesem Zusammenhang ihre Auflösung
erklärt:
Antifa
Rathenow (Kontaktadresse: 6er.mai@gmx.de)
Antifaoffensive
Westhavelland (Kontaktadresse: afowhl@yahoo.de)
Antifaschistisches
Autorenkollektiv (Kontaktadresse: autorenkollektiv@gmx.de)
Die
jeweiligen Kontaktadressen wurden aufgelöst und sind nicht mehr erreichbar.
Auch
das bisherige Bündnis "Antifaschistische Gruppen im
Westhavelland" wurde aufgelöst und die Kontaktadresse
"ag_westhavelland@yahoo.de" gelöscht.
Gleichzeitig
konstituiertes sich ein neues Bündnis, dass künftig unter dem Namen
"Antifa Westhavelland" arbeiten wird und zunächst über die
Emailadresse antifa_westhavelland@yahoo.de erreichbar ist.
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Antifa Westhavelland, 2008.07.26
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Laut und Bunt gegen Nazis
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Rockfestival am vergangenen
Wochenende in Rathenow
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Unter dem Motto "Laut und
Bunt" fand am vergangenen Samstag auf dem Gelände des Optikparkes in
Rathenow ein Rockfestival gegen (neo)nazistische Tendenzen und
Einflussnahmen in der Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf die
bevorstehenden Brandenburger Kommunalwahlen statt.
Insgesamt
sechs Bands positionierten sich mit ihrer Teilnahme, ihrem Repertoire oder
eindeutigen Statements im Sinne des Festivalmottos. Hauptact war der
bekannte Künstler "Mellow Mark".
Neben
der musikalischen Darbietung konnten sich die Festivalteilnehmer an
Infoständen der Kampagne "Keine Stimme den Nazis", dem
Aktionsbündnis "Rathenow zeigt Flagge" und staatlicher Behörden
informieren. Weiterhin gab es Angebote für Streetsoccer und das leibliche
Wohl.
Die
Veranstalter zählten insgesamt 600 Teilnehmer und sprachen von einem guten
Erfolg für das Festival und die damit verbundene Message.
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Antifaschistische Gruppen im
Westhavelland, 2008.07.21
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Kein Bock auf Nazis!
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Tausende
Zeitungen in Rathenow und Premnitz verteilt
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In den
letzten Tagen wurden tausende Exemplare der aktuellen Publikation der
Initiative "Kein Bock auf Nazis" in Briefkästen, auf
Veranstaltungen und vor Schulen in Rathenow und Premnitz verteilt.
Hintergrund
der Aktion, die im Rahmen der Kampagne "Keine Stimme den Nazis"
durchgeführt wurde, sind die am 28. September 2008 im Land Brandenburg
stattfindenden Kommunalwahlen.
Hierzu
wird auch die (neo)nazistische NPD Kandidaten für die Kreis - und
Kommunalparlamente aufstellen, deren Ziel es sein wird als gewählte
Volksvertreter das rassistische, antisemitische und völkische
Parteiprogramm in allgemeinverbindliche Gesetze und Verordnungen zu
manifestieren.
Im
Internet und auf Flugblättern hat der für das Westhavelland zuständige NPD
Kreisverband Havel Nuthe bereits angekündigt, zur Wahl des in Rathenow
sitzenden Kreistages anzutreten und ist diesbezüglich bemüht ein bürgerliches
Image zu kreieren um sich in der so genannten "Mitte der
Gesellschaften" zu etablieren.
Die
Kampagnen "Kein Bock auf Nazis" und "Keine Stimme den
Nazis" bieten dagegen ein Blick hinter die Kulissen, entzaubern so die
menschenverachtende Ideologie der NPD sowie die unrühmliche
Biografie der führenden Parteisoldaten und appellieren somit an die
Vernunft der Wähler.
28.
September 2008 - Deine Stimme gegen Nazis!

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Antifaschistische Gruppen im
Westhavelland, 2008.07.12
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Horlebeck
gibt auf
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NPD Stadtverband
Rathenow hat neuen Vorsitzenden
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Laut
einer am 7.Juli 2008 auf der Internetseite des NPD Kreisverbandes Havel
Nuthe veröffentlichten Pressemitteilung hat der bisherige Vorsitzende des
NPD Stadtverbandes Rathenow, Marcell Horlebeck, „nicht überraschend“ und
„mit sofortiger Wirkung“ seinen Rücktritt von diesem Parteiamt erklärt.
„Den
wachsenden zeitlichen Anforderungen, gerade im Kommunalwahlkampf 2008“ sei
er, so die Meldung, „aufgrund seiner Tätigkeiten außerhalb des
Parteiapparat nicht mehr gewachsen“.
Wohl war, denn Horlebecks kriminelle Aktivitäten dürften in keinster Weise
dem zeitgemäßen Auftreten eines NPD Führungskader entsprechen, der mit
bürgerlichem Outfit und lupenreiner Weste den Bürger in der so genannten
„Mitte der Gesellschaft“, insbesondere während der Brandenburger
Kommunalwahl, beeindrucken soll.
In den
letzten acht Jahren wurde Horlebeck so bereits mehrfach wegen Gewalt – und
Propagandadelikte zu Freiheitsstrafen verurteilt. Unlängst schlug er wieder
zu. Nach dem Spiel Deutschland – Türkei im Halbfinale der
Europameisterschaft im Juni 2008, attackierte Horlebeck einen
dunkelhäutigen Fußballfan in Rathenow derart, dass er ärztlich behandelt
werden musste.
Der
NPD Stadtverband Rathenow soll nun, laut Meldung des NPD Kreisverband Havel
Nuthe, von Horlebecks bisherigem Stellvertreter geleitet werden. Eine
konkrete Person wurde jedoch nicht benannt.
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Antifaschistische Gruppen im
Westhavelland, 2008.07.08
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